Kap Arkona

Die Steilküste von Kap Arkona finden Sie am nördlichsten Punkt der Insel Rügen.

Schon aus der Ferne kann man die beiden Leuchttürme und den Peilturm erkennen.

Einer der Leuchttürme, das viereckige Backsteingebäude, ist inzwischen  der älteste Leuchtturm an der Ostseeküste.

Der Entwurf stamm von dem berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel, daher auch der Beiname Schinkel-Turm, und beherbergt heute ein Standesamt.

Die Leuchtsignale werden seit 1902 von dem neuen runden Leuchtturm ausgesandt.

 

 

Zu dem Flächendenkmal Kap Arkona gehört auch das malerische Fischerdörfchen Vitt mit den reetgedeckten Häusern und der kleinen achteckigen Kapelle.

Es wird erzählt, dass die Dorfkneipe früher nur so viele Stühle hatte wie Einwohner.

Des Weiteren können Sie den Burgwall der Ranen, der slawischen Ureinwohner Rügens, entdecken.

In der Mitte soll früher die Jaromarsburg, ein Tempel zu Ehren des Gottes Svantevit, gestanden haben.

Leider sind große Teile der Anlage an der Steilküste ins Meer gestürzt.

Dennoch konnten einige Funde von den Archäologen gesichert werden und sind heute im Peilturm zu sehen.

Das Flächendenkmal Kap Arkona ist autofrei. Der letzte Parkplatz befindet sich in Putgarten.

Ab da können Sie zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Kutsche oder der Arkona-Bahn zu den Sehenswürdigkeiten gebracht werden.

Neben den oben genannten Sehenswürdigkeiten gibt es noch einiges mehr zu entdecken, wie z.B. den Marinebunker und den Rügenhof mit seinen regionalen Produkten.

 

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